Baden-Baden | Fried­richsbad | Tradi­tionen aufge­bro­chen

Du betrachtest gerade Baden-Baden | Fried­richsbad | Tradi­tionen aufge­bro­chen

Exklu­sive römische Baderi­tuale

Gerade frisch im neuen Jahr 2024 angekommen, machten wir uns auf den Weg ins Fried­richsbad Baden-Baden. Ob es unmora­lisch ist, am zweiten Tag des neuen Jahres in eine Badean­stalt zu gehen, möge jede Person selbst entscheiden 😉 Für mich war es jeden­falls okay. Wir entschieden uns per Auto anzureisen, da Baden-Baden eine schreck­liche Infra­struktur-Situa­tion hat. Mit dem öffent­li­chen Nahver­kehr ist die Innen­stadt nur per Bus zu errei­chen. Die Strecke dauert ca. 15 Min vom Bahnhof aus und geht durch recht verstopfte Straßen. Das vermeide ich wenn möglich. Also hieß es für uns mit dem Auto über Bergstraßen gondeln und in die mit Vergüns­ti­gungen winkende Bäder­ga­rage einkehren. Baden-Baden ist eine Stadt, gegen die ich, wie schon im Blog über die Caracalla beschrieben, eine große Abnei­gung hege. Also muss ich mich hier ebenfalls über die hohen Eintritts­preise mokieren. Aber nun gut, es soll ja etwas exklu­sives sein für die Reichen und Schönen. Es gilt auch zu beachten, dass das hier kein normales Bad ist. Hier werden Stationen nach der Reihe durch­ge­gangen und es wird sich am besten an einen zeitli­chen Ablauf gehalten. Ein System, das auf den ersten Blick nicht wirklich nach Entspan­nung klingt.

Nach dem Aussteigen gilt es einen langen, unter­ir­di­schen Lauf vorbei an den römischen Badruinen zu absol­vieren, bis wir schließ­lich zum Eingang gelangen. Es begrüßt uns ein Schild mit der Aufschrift “ab hier Warte­zeit 1 Stunde”. Das Bad musste um die Feier­tage also gut besucht sein. Die Treppen hinauf gelaufen stehen wir in einer imposanten Eingangs­halle. Alles ist sehr schön gestaltet und bleibt dem gewünschten Stil treu.

Fried­richsbad
Baden-Baden

Römer­platz 1
76530 Baden-Baden
www.friedrichsbad.eu

Wir werden freund­lich und doch skeptisch begrüßt. Leider sind wir an einem Tag angereist, an dem die berühmte Seifen­bürs­ten­mas­sage nicht angeboten wird. Nanu, ich dachte, dass dies gerade einer der wichtigsten Teile der Erfah­rung im Fried­richsbad sei? Schade! Es dürfte ruhig auf der Website erwähnt werden, dass diese Massage (zu Aufpreis) nur noch an bestimmten Tagen angeboten wird.

Bitte achte beim Lesen darauf, dass ich hier mein persön­li­ches Erlebnis als schlanke, weiße, able-bodied, nicht-binäre, maskulin/androgyn wirkende Person mit flacher Brust und Vulva schil­dere. Es handelt sich um meine Empfin­dungen, die von deinen abwei­chen können/werden. Auch ist das Erlebnis absolut vom Wochentag, der Tages­zeit und den anwesenden Personen abhängig. Zu einem anderen Zeitpunkt hätte mein Erlebnis vollkommen anders ausfallen können. Ich möchte hier meinen Eindruck vermit­teln und eine Möglich­keit des Erlebens darlegen. Take it with a grain of salt.

Eine ganz eigene Erfah­rung

Wir nehmen die recht bequemen Bändchen entgegen und stiegen weitere Treppen empor. Ich gebe zu, dass ich mich seit 2015 davor gedrückt habe, dieses Bad zu besuchen. Es stand auf meiner Liste, jedoch schreckte ich davor zurück, da ich von einer extremen Geschlech­ter­tren­nung gehört und gelesen hatte. Es gruselte mich, einge­ordnet zu werden und ggf. zwischen Frauen sein zu müssen.

Doch als wir im Umklei­de­be­reich ankamen, war da keine Trennung. Die Tür zum anderen Bereich des Bades war zugesperrt. Ich hatte online eine Karte der Einrich­tung gesehen und war ganz verwun­dert, dass nur ein Teil zugäng­lich war. Dachte mir aber, dass dies wohl Privat­bäder sein müssen. Erst nach meinem Besuch erfuhr ich durch eine Freundin die Wahrheit darüber.

Aber dazu später.

Thermen-Sternchen | Baden-Baden | Friedrichsbad | vorher
01/2024 — Draußen gab es starken Regen, also habe ich mich innen geknipst. Ich bin gespannt auf das, was kommt.

Für dieses Bad wird keinerlei Mitbringsel benötigt. Handtü­cher, Schuhe und Creme werden gestellt. Eigent­lich sehr praktisch für Reisende. Die Handtü­cher, oder besser Laken, warten schon im Spind auf neue Gäste. Wir ziehen uns also zwischen den wirklich schönen Schränken um und machen uns auf zum Eingang. Dort steht ein Schild, mit der Infor­ma­tion beschriftet, dass wir bitte auf Einlass und Einwei­sung warten sollen. Ein weiteres Paar nähert sich und wir warten gemeinsam. Ich habe ein bisschen das Gefühl, dass diese Zwei wesent­lich mehr Geld zur Verfü­gung haben als wir. Wie schön die Gleich­heit in der Nackt­heit doch ist — nicht wahr?

Schnell taucht eine Person auf und erklärt uns den Ablauf, der auf einer großen Tafel erklärt wird. Sicht­lich angestrengt versuche ich, mir so viel wie möglich zu merken. Hier Schuhe auflesen, da duschen, dann dort Warmluft, anschlie­ßend Heißluft und so weiter und sofort. In den Räumen steht nicht überall die optimale Zeit dran. Hui, ich bin verwirrt. Die Menschen bei uns nicht weniger.

Stati­ons­reise

Wir starten mit einer Dusche unter großen Hähnen, die sehr unintuitiv zu bedienen sind. Auch bin ich mir unsicher, ob sie noch richtig funktio­nieren, da sich einer, natür­lich genau der, den ich mir ausge­sucht habe, nicht abstellen lässt. Für eine sozial sehr schnell inner­lich panisch werdende Person wie mich keine gute Erfah­rung.

Weiter geht es zu Station 2, dem Warmluftbad. Auf relativ harten Bänken verbringen wir ein paar Minuten und blicken auf schön verzierte Decken im Halbdunkel. Ich gebe zu, dass ich den vergilbten Look der Fliesen eher unange­nehm finde. Gerade wenn ich nach rechts blicke wirkt es sehr dreckig und schlacht­haus­mäßig. Es waren erstaun­lich wenig Liegen vorhanden für die Anzahl von Personen, die gleich­zeitig die Reise durch das Bad antreten. Weiter geht es zu Teil 3, dem Heißluftbad. Ein noch kleinerer Raum mit nur vier Liegen. Ich bin sehr verun­si­chert und fühle mich gehetzt, da schnell neue Personen dazukommen und gezwungen sind, auf Stühlen zu sitzen, da alles belegt ist.

Jetzt wäre nach einer Dusche eigent­lich die Seifen­bürs­ten­mas­sage dran. Ich erkläre euch mal, was das gewesen wäre: Von einer fachkun­digen Person wird mensch von oben bis unten mit Seife einge­rieben und anschlie­ßend mit einer Natur­haar­bürste massiert. Dies soll ein heilsames Peeling sein für das zukünf­tige Baden. Aber leider keine Chance an diesem Tag.

Hier lassen wir die Schuhe stehen und gehen ohne weiter. Ich finde das komisch — wozu habe ich sie dann überhaupt benutzt? Naja egal — ab ins erste Dampfbad. Wir setzen uns auf stache­lige, quietsch­bunte Schalen, die aus einem Desin­fek­ti­onsbad genommen werden. Eigent­lich ganz praktisch, wenn auch mein Popo um Erlösung bittet. Wirklich entspan­nend ist es hier nicht, wie so ein Huhn inmitten des Raumes hockend. Die meisten Personen drehen sich nach hinten, mit dem Gesicht zur Wand. Kann ich absolut nachvoll­ziehen.

Über das zweite Dampfbad gibt es nicht viel zu sagen. Immerhin ist es hier nicht ganz so unruhig. Wer schnell ist, sichert sich den Platz an der Seite. Auf zu Station 9, dem Vollbad. In einem kleinen Becken kann ich ein bisschen von links nach rechts planschen und einwei­chen. Recht angenehm. Die detail­liert ausge­ar­bei­teten Statuen in langen Roben machen das Flair des Raumes komplett. Doch auch hier können wir nicht lange verweilen, da nur 10 Minuten angesetzt sind. Es trudeln immer mehr verwirrte Personen ein und keiner weiß so recht wohin mit sich. Die nächste Station ist das Sprudelbad, was sich aber hinter dem großen Becken befindet, das zuerst gesehen wird. Immer wieder korri­gieren sich Paare gegen­seitig und gehen zuerst in das “falsche” Becken. Unter­haltsam und überhaupt nicht wunder­lich.

Das Alters­spek­trum konnte ich im Sprudelbad sitzend am besten beurteilen: Es war durch­wachsen. Wie zu erwarten viele Personen im Renten­alter, die nach Stamm­kund­schaft anmuteten und einige junge Menschen. Kinder unter 14 Jahren sind hier nicht erlaubt, was ich absolut begrüße. Vielleicht wäre die Grenze von 18 Jahren sogar sinnvoller.

Das Wasser im Sprudelbad ist leider so kalt, dass ich hier nicht lange verweilen möchte. Das Bewegungsbad ist ebenfalls recht kühl. Es fröstelt viele einstei­gende Gäste sehr. Ein bisschen lasse ich mich auf dem Wasser schweben und genieße die unglaub­lich prunk­volle Decke. Eine lieblose Gestal­tung kann man dem Bad nicht vorwerfen, jedoch fehlende Mittel zur Instand­hal­tung. Die Zeit ist um und weiter geht es zum Kaltwas­serbad. Da ich mehr durch­ge­froren als aufge­heizt bin, ist dieses Bad leider nicht sonder­lich belebend.

Ruhe und Creme

Zeit zum Abtrocknen und Eincremen. Wir verlassen den Nassbe­reich und gehen zur Creme­s­ta­tion. Die Ecke wird von großen Spiegeln beherrscht, während auf dem Boden eine Perso­nen­waage steht. An der Wand sind mehrere stark riechende Cremes befes­tigt. Zwei Sorten kann ich entde­cken: Eine riecht nach Lemon­gras, die andere könnte wohl als der typische Herren-Sporty-Duft bezeichnet werden. Irgendwie hätte ich etwas mit Mandeln, Honig, Lavendel oder Ylang-Ylang passender gefunden. Ich fühle mich also eher semi gut gecremt und in den Duft fragiler Masku­li­niät einge­hüllt.

Als nächstes können wir zwischen Ruheraum und Leseraum wählen oder auch beides nachein­ander besuchen. Wir gehen zuerst in den Ruheraum. Recht bequeme, mit wasser­ab­wei­sendem Stoff bezogene Liegen warten auf uns. Sie sind im Kreis angeordnet, mit einigen Betten in der Mitte. Jede Feng Shui Person würde hier die Wände hochgehen. Wir versu­chen einige Minuten lang Ruhe zu finden. Es gelingt nicht. Da wir allein sind, disku­tieren wir, wie es weiter­geht. Der Leseraum steht noch auf dem Plan. Dort wollen wir gerne den angebo­tenen Tee probieren und uns setzen. Also los. Ein wirklich schöner, licht­durch­flu­teter Raum! In einem verschnör­kelten Kessel wird Wasser aufge­brüht und wir können uns in kleinen Pappbe­cher­chen eine Tasse davon geneh­migen. Es steht eine Auswahl von Teebeu­teln bereit. Mir fehlt hier etwas Beruhi­gendes, also greife ich nach dem guten alten Pfeffi.

Wir setzen uns jeder auf einen hölzernen Liege­stuhl und schauen uns weiter den Raum an. Machine ist sehr enttäuscht von der Leseaus­wahl. Damals war die Buchaus­wahl im Maya Mare so liebe­voll, dass die hier ablie­gende Eigen­wer­bung zwischen Klatsch-Magazinen eher absto­ßend ist. Wir hätten auch hier eher Klassiker erwartet. Aber gut, das Fried­richsbad ist keine Einrich­tung für langes Verweilen.

Mein letzter Punkt auf der Liste ist die Toiletten zu begut­achten. Dazu muss ich nochmal komplett durch den Abtrock­nungs­be­reich und die Dusche gehen. Es erwarten mich zwei vonein­ander getrennte Kloab­teile mit je einer Toilette. Ich bin verwun­dert, wieso hier geschlechts­zu­wei­sende Figür­chen angebracht sind. Wo ist da der Zweck? Es sind tatsäch­lich einfach nur zwei Klos und sonst sind alle Gäste die ganze Zeit zusammen. Ich schüttle den Kopf und nehme das Damenklo.

Verwirrt bis zuletzt

Als ich aus der Dusche komme hat sich eine kleine Ansamm­lung Menschen im Dusch- und Abtrock­nungs­be­reich einge­funden. Ich will eigent­lich nur durch und weiß gar nicht, wo ich mein Handtuch am Ende hinräumen soll. Also werfe ich es mitten in der Menschen­traube ab und gehe nackt in den Umklei­de­be­reich. Es kann sein, dass ich einige der Anwesenden verwirrt habe. Hups!
Machine schüt­telt nur den Kopf und geht mit seinem Handtuch um den Hüften mir zu unseren Spinden. Wir debat­tieren über den Verbleib der Handtü­cher. Siehe da — zwei Gänge weiter ist ein großer Wäsche­wagen. Haha…so dann wohl so. Man(n) verzeihe mir meine absolute Verwir­rung.

Wir verlassen die Einrich­tung durch eine sehr lange Schlange von Menschen. Wow, wir waren zu einer guten Zeit dort. Kaum zu glauben, dass das Bad doch so viel Besuch anlockt.

Ein Blick in die Geschichte

Meine Freundin Gee (50+, hetero cis Frau) hat im Fried­richsbad viele Jahre gearbeitet. Ich habe sie zur Badeland­schaft befragt.

Das Fried­richsbad war früher wie eine große Familie für mich. Das Personal, die Stamm­kund­schaft — einfach toll. Aber das hat sich verän­dert. Früher war das gesamte Bad offen, die Seifen­bürs­ten­mas­sage war das Highlight des Besuches. Das erste was Reisende in Baden-Baden getan haben war das Fried­richsbad mit Seifen­bürste genießen und dann ab ins Kasino. Das waren die zwei wichtigsten Punkte für das Stadt­er­lebnis. Früher wurde richtig viel geboten mit Fango-Massagen usw. Heute sitzt die Kassierin unter der Woche allein unten im Foyer und dreht Däumchen. Das Bad hat mal richtig gelebt.

Es gab früher eine komplette Trennung in Frauen und Männer, eine Begeg­nung fand nur im Kuppel­saal statt. Und auch nur freiwillig. Nur wer sich getraut hat, ging dorthin. Heute ist es anders, das ist nicht mehr mein Fried­richsbad.

Ich recher­chiere also ein bisschen, was es mit der Verän­de­rung auf sich hat. In den Google-Rezen­sionen finden sich endlose Stamm­gäste, die sich beklagen, wie viel sich getan hat. Kaputte Duschen, schlechte Hygiene und liebloses Personal. Früher wurde man wohl im Ruheraum sogar zugedeckt. Ich kann mir das bei der jetzigen Atmosphäre so gar nicht vorstellen. Nur die auslän­di­schen Gäste scheinen weiterhin zufrieden. Deutsche Badean­stalten verwöhnen wohl ziemlich?

Auch wenn im FAQ auf der Website des Fried­richs­bades behauptet wird, dass gemeinsam gebadet wird, weil es eine starke Nachfrage danach gegeben hätte, mutmaßen diverse Tages­zei­tungen eher den Versuch einer Rettung des Bades. Corona und die neue Führung scheinen das Bad zerrissen zu haben. Es wäre nicht mehr möglich, die Location vollständig zu betreiben. Selbst die Privat­bäder seien herun­ter­ge­wirt­schaftet und den Preis nicht wert, so wird zumin­dest in vielen Thermen-Checks berichtet.

Ich bin ein bisschen wehmütig, das Bad nie in seiner Blüte­zeit besucht zu haben.

Bad-Ruine — wie treffend

Um mit der Tür ins Haus zu fallen: Das war eines der unange­nehmsten Bäder bisher. Darum fasse ich mich kurz.

Kaputte Duschen, zu viele Menschen auf zu wenig Raum, alles gehetzt und unüber­sicht­lich. Die Seifen­bürs­ten­mas­sage nicht zu besetzen und dies auf der Website auch nicht kennt­lich zu machen, war wohl das Traurigste an dem ganzen Erlebnis. Für mich war die Stations(tor)tour das reinste Schau­laufen und kein Ort der Erholung.

Ob ich das Fried­richsbad einer queeren Person empfehlen kann? Hm, ich kann es in diesem Zustand niemandem empfehlen. Sehr schade!

Machine Profilbild
Machine
CIS Mann / Panse­xuell / 37

Schluss­ge­danken

So sehr ich diesem Bad auch eine schlechte Note geben möchte, da es sich beim Erstbe­such gerade als neuro­di­verse Person verwir­rend anfühlt und einfach viel kaputt war, so sehr überwiegen doch die Gender­feels. Und die sind bis auf die Toiletten echt positiv! Wie ihr gelesen habt, ist dies jedoch der Umstel­lung geschuldet. Als queere Person muss ich natür­lich sagen: Ich finde es gut!

Thermen-Sternchen | Baden-Baden | Friedrichsbad | nachher
01/2024 — Nach dem Besuch im Fried­richsbad — irgendwie unbefrie­digt.

Ein komplettes Bad mit Geschlech­ter­tren­nung ist für mich einfach grausig. Die Lösung, um bei den hohen Energie­kosten wirtschaft­lich zu bleiben, ist daher für mich optimal. Mir tut es leid für die Stamm­kund­schaft, aber im Blick auf den Aufbruch starrer Geschlechter-Einschrän­kungen begrüße ich die Verän­de­rung sehr.

Auch habe ich tatsäch­lich eine Person bemerkt, die queere Vibes hatte. Sofern es denn einen Gaydar gibt 😉 Angestarrt wurde ich hier nur wenig, wenn dann sicher eher, weil ich mich mit meinem Mann rumge­zankt habe, wo wir lang müssen und nicht ob meiner Person.

Bei einem zweiten Besuch würde ich mich sicher besser zurecht­finden und wäre ruhiger. Deswegen kann ich den Entspan­nungs­faktor nicht gut bewerten. Es wäre schön, wenn auch beim ersten Besuch Ruhe möglich gewesen wäre. Ich war nach dem Ausflug so unbefrie­digt, dass ich mir extern eine Thai-Massage gebucht habe. Körper­lich hat mir dieser Badebe­such nicht gut getan. Preis­lich absolut nicht zu empfehlen. Wenn ihr eh in Baden-Baden seid, nehmt lieber die Caracalla — habt ihr mehr von.

Fazit:
TL/DR

Ja, ich kann das Fried­richsbad queeren Personen rein für die Erfah­rung von Nackt­heit empfehlen. Erholung erlebt ihr hier ggf. nicht. Fragt per E‑Mail am besten nach, ob an dem Tag Seifen­bürste angeboten wird und geht nur dann hin.

Bewer­tung

Gender­feels
Bewertet mit 4 von 5
Ambiente
Bewertet mit 2 von 5
Publikum
Bewertet mit 4 von 5
Preis / Leistung
Bewertet mit 1 von 5
Entspan­nung
Bewertet mit 1 von 5
Spezi­al­an­ge­bote
Bewertet mit 2 von 5
Gesamt­ergebnis
Bewertet mit 3 von 5